Laufbericht vom 42.Internationalem Schwarzwaldmarathon 2009

Nach seinem gelungenen 100Km Nachtlauf von Blaustein, hat sich Wolfgang Hilt den Klassiker unter den Naturläufen zum Saisonabschluss ausgesucht. In Bräunlingen eine große Runde überwiegend auf Naturwegen sollte es sein.

Zusammen mit 580 Laufbegeisterten lief der Läufer vom TV Murrhardt bei kühlen Temperaturen morgens um 9.30 durch das noch verschlafene Bräunlingen. Schnell hatten sich Laufgruppen gebildet die in etwa die gleiche Zeitvorgabe hatten. Wolfgang Hilt hat sich als Ziel eine Endzeit knapp über 3 Stunden vorgenommen. Durch das Streckenprofil und dem Gespräch mit Einheimischen Läufern wusste er, das dieser Lauf nicht zu den schnellsten gehört. Schon bald merkte der erfahrene Langstreckenläufer das ihm die Kraft um das doch hohe Tempo halten zu können an diesem Tag fehlt. (Da waren die letzten beiden Nächte doch etwas zu kurz.) Nach den ersten 10 Kilometer und 150 Höhenmetern zeigte seine Uhr schon 45 Minuten an. Dadurch musste Hilt seine Zeitvorgabe korrigieren und hoffte nun, das die Kraft wenigstens für 3 Stunden und 15 Minuten reichen wird. Nach 12 Kilometern trennte sich die Strecke von den Halbmarathonis. Auf mehr oder weniger stark aufgeweichten Wegen ging es immer noch weiter Bergauf bis zu Kilometer 21.Diese Kontrollstelle erreichte er nach 1 Stunde und 36 Minuten. An dem Verpflegungstand war hier ein großes Plakat befestigt auf dem folgendes zu lesen war. Ihr seid Tiere weiter so, ab KM 23 geht's nur noch bergab.

Im Hinterkopf hat sich bei Hilt nun der Gedanke festgesetzt, das er es wie auf seinen Trainingsrunden nur einfach laufen lassen muß um so doch noch einiges an Zeit wieder aufholen zu können. Aber durch auftretende Magenprobleme war da nicht viel zu machen. Lediglich mit den letzten 5 Kilometern war der TVM Läufer mit seiner Leistung an diesem Tag zufrieden. So erreichte er schließlich nach 3 Stunden und 11 Minuten als 40. Läufer das Ziel. In seiner Altersklasse M 50 reichte es diesmal nur zu einem 6. Platz.

Sieger wurde wie im Vorjahr Steffen Häntzschel in 2 Stunden und 37 Minuten und bei den Frauen Simone Meininger in 3:16 Stunden.


 

 

 

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