6. Freiburger Marathon am 29.03.09

Nach Neun Monatlicher zum Teil Verletzungsbedingter Wettkampfpause wollte Wolfgang Hilt wieder eine Lauf absolvieren. Dazu meldete er sich zum 6. Freiburger Marathon an, Nachdem er im Januar viele Kilometer trainiert hatte, brachte im Februar eine erneute Verletzung ihn etwas aus dem Konzept. Trotzdem war der TVM Läufer guter Dinge und schätze sein Leistungsvermögen realistisch auf eine Endzeit von 3:00 bis 3 Stunden und 10 Minuten für die 42 Kilometer lange Strecke ein.

In der Annahme das es in Freiburg immer etwas Wärmer ist als bei uns, hatte Hilt sich in der Laufbekleidung etwas vergriffen. Da er nur kurze Laufbekleidung dabei hatte, besorgte er sich in der Messehalle schnell noch ein paar Handschuhe, den durch die Schneebedeckten Berge und den frischen Wind herrschten gerade mal 6 Grad. Gemeinsam mit 1970 Marathonläufer stand er frierend am Start und wartete bis es endlich los ging. Zusammen mit den beiden schnellsten Frauen im Läuferfeld spulte der TVM Läufer die ersten Kilometer wie ein Uhrwerk gleichmäßig ab. Nach knapp 43 Minuten wurde die 10 Kilometermarke passiert. In der Zwischenzeit hatte eine größere Laufgruppe aufgeschlossen. Dadurch das jeder Windschatten laufen wollte und nun das bekannte alte Freiburger Kopfsteinpflaster mit seinen Straßenbahnschienen zu bewältigen war, mußte nun auch verstärkt auf die Füße der anderen geachtet werden um einen Sturz zu vermeiden.

Nach 1Stunde und 30 Minuten war die erste Runde geschafft. Nach 25km konnte Wolfgang Hilt das Tempo der Gruppe in der zweiten Runde nicht mehr mitlaufen. Durch die Kälte und falsche Bekleidung bekam er steife Arme und Schultern. Wenig Freude hatte der TVM Läufer auch an den viel zu kalten Getränken die unterwegs angeboten wurden. Motivation bekam der TVM Läufer durch einen am Streckenrand immer wieder auftauchenden Radfahrer, der ihn stets aufforderte nicht nachzulassen, „Die vor dir sehen viel schlechter aus“, war sein Spruch jedesmal. Die letzten 15 Kilometern gleichmäßig ins Ziel laufend konnte er vor allem auf den letzten 5 Kilometern noch viele Plätze gut machen. Dies erreichte Wolfgang Hilt nach 3:03,42 Stunden als 95. Läufer. In der Altersklasse über 50 Jahren belegte er damit den 6.Platz von 200 Läufern. Im Ziel freunde er sich über seine doch zufriedenstellende Leistung und auf eine warme Dusche.

 

 

 

 

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