Marathon in Hamburg am 25.04.2010 - Gabi Schmid läuft in Bestzeit auf Platz 5
in Ihrer AK

Für Aufregung in der Woche vor dem Start sorgte das Flugverbot wegen der Aschewolke über Europa. Wird es bis zum Wochenende aufgehoben oder müssen wir mit der Bahn anreisen? Diese Frage stellten sich alle, die sich für den 25. Möbel Kraft Marathon in Hamburg angemeldet hatten und mit dem Flugzeug anreisen wollten.

So auch Jörg Fischer von den Murrtal Runners und Gabi Schmid vom TV Murrhardt. Ihr gemeinsames Ziel war, solange es geht miteinander zu laufen und am Ende den Marathon in 3:20 Stunden Erfolgreich zu bewältigen. Bedingt durch die Fünfzehntausend Starter verloren die beiden sich aber schon bei der Startaufstellung aus den Augen. So stand jeder irgendwo in der großen Masse wartend, dass es bei noch angenehm kühlen Temperaturen um 9.00 Uhr endlich losging. Die Strecke führte die Läufer zunächst über die Reeperbahn und einen Außenbezirk von St. Pauli. In 44:42 Minuten bewältigte Gabi die ersten 10 Kilometer. Erstaunt war Sie, dass es auf den ersten paar Kilometer, was das Publikum anging, doch recht ruhig am Streckenrand zuging. Hatten ihr doch andere Läufer, die hier schon mal gelaufen sind, von der tollen Stimmung in Hamburg erzählt. Als es dann Richtung Fischmarkt und Alster ging änderte dies sich jedoch sehr rasch. Meist spielte irgendwo eine Musikkapelle und einmal war sogar eine Klavierspielerin am Straßenrand zu sehen. Einige hatten in ihrem Vorgarten eine richtige Beschallungsanlage aufgebaut um Partyfeiernd die Läufermasse anzufeuern. Die erste Hälfte konnte Gabi in 1:33:54 Stunden bewältigen. So schnell war sie noch nie gelaufen. Beschwingt durch die gute Zwischenzeit ging es nun auf die zweite Hälfte. Die Zuschauer standen inzwischen in mehreren Reihen am Streckenrand und feuerten die Läufer ununterbrochen an. Nur der aufgekommene ständige Wind ließ die Läufer die mit der Zeit zunehmende Wärme auf der Strecke aushalten. Nun wurde jede Getränkestation herbeigesehnt. Auf den letzten 10 Kilometern spürte die TVM Läuferin nun doch das eine oder andere Zipperlein und die einzelnen Kilometerzeiten wurden etwas langsamer. Nach dem letzten Anstieg zum Fernsehturm und somit das Zielband vor den Augen, konnte sie sogar noch sowas wie einen Sprint hinlegen. Was man nicht alles tut für das Publikum. Als Gabi Schmid dann noch ihre Zeit auf der großen Uhr gesehen hatte, war sie mehr als zufrieden. Mit neuer Persönlicher Bestzeit in 3 Stunden und 15:08 Minuten als 47. von 2000 Frauen im Ziel zu sein lässt einen seine Schmerzen vorerst mal vergessen. Ihr Fazit : Hamburg sofort wieder.

Allerdings fand sind sie, sind die Hamburger im Zielbereich fast a bissel geizig mit der Versorgung. Jeder bekam eine Rewe-Tüte gefüllt mit 2 Getränkeflaschen, einem Apfel und einer Banane. Zu trinken gab es ein alkoholfreies Erdinger, aber für das 2. Erdinger musste man schon fast betteln.

Jörg Fischer konnte den Lauf in 3:16 Stunden knapp hinter Gabi bewältigen.

 

 

 

 

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